Tamara Štajner
1987 in Slowenien geboren. Mit 19 Jahren Umzug nach Wien und Abschluss ihres Master-Studium im Konzertfach Viola. Seitdem wirkt sie in kammermusikalischen Besetzungen in Uraufführungen der Neuen Musik und als Performerin. Sie lebt und arbeitet in Wien. 2020 wurde sie in die Junge Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz aufgenommen.
Zahlreiche Auszeichnungen (Auswahl): als Stipendiatin des 25.
Klagenfurter Literaturkurses beim Bachmannpreis 2022 ausgezeichnet. 2024 gewann sie den Lyrikpreis Meran, und beim Ingeborg-Bachmann-Preis den Kelag-Preis. 2026 folgte der EXIL-Literaturpreis. Sie ist Stipendiatin des österreichischen BMKÖS in Bereichen Musik, Performance und Literatur, zuletzt erhielt sie das Jahresstipendium der Stadt Wien für Literatur (2026).
Veröffentlichungen (Auswahl): 2022 erschien ihr erster Gedichtband
„Schlupflöcher“ im Verlag Das Wunderhorn. 2023 folgte ihr erster Roman „Raupenfell“. Ihre multilingualen Sprech- und Langgedichte wurden in Nova Gorica/Gorizia 2025 in der Bachmannkuppel und in Klagenfurt uraufgeführt. Im Frühjahr 2026 erschien im Verlag Beletrina ihr slowenischer Debütroman „Goseničji kožuh“, im Herbst 2026 im Paul Zsolnay Verlag ihr Roman „Luft nach unten“.

